Doch „apt-get“ für Ubuntu statt aptitude

Nach langer Verwendung von aptitude habe ich nun noch mal einen Artikel auf ubuntuusers-Wiki gelesen. Debian hatte ja dazu aufgerufen nicht mehr apt-get zu verwenden. Was mir nicht bewusst war, war das Synaptic und die Updater von Ubuntu alle nur auf apt-get aufsetzen. Das Problem hierbei ist, das dadurch dann die Paketdatenbank durcheinander gerät. Das heisst man müsste im Grunde die ganze Ubuntu-Updatesoftware deaktivieren und nicht für Updates benutzen, wenn man aptitude verwendet.

Das ist alles sehr verwirrend. Und ich werde mir wohl überlegen mein Ubuntu lieber noch mal von vorne zu installieren. Da mein /home-Verzeichnis auf einer Extra-Partition liegt hätte ich damit im wesentlichen keinen Datenverlust. Allenfalls Extrasoftware wie livestation u.a. müsste ich noch einmal installieren. Und wenn ich neu installiere würde ich nie wieder aptitude nutzen. Wenn ich aptitude deinstallieren will sehe ich aber:

$ sudo apt-get remove aptitude
[sudo] password for vinci:
Paketlisten werden gelesen… Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut
Lese Status-Informationen ein… Fertig
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
aptitude tasksel tasksel-data ubuntu-minimal ubuntu-standard
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 5 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Nach dieser Operation werden 13,6MB Plattenplatz freigegeben.
Möchten Sie fortfahren [J/n]?

Wieso gehört aptitude zu ubuntu-minimal, wenn man es auf gar keinen Fall nutzen sollte?