Aktualisierungen Februar, 2011 Kommentarverlauf ein-/ausschalten | Tastaturkürzel

  • tlow 2:35 am 24. February 2011 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , März 2011,   

    Neuanlauf zu regelmäßigen Treffen 

    Zur Zeit gibt es Planungen ab März 2011 wieder regelmäßige Linux-Treffen in Kiel abzuhalten. In  den vergangenen 2 Jahren gab es da einen Dornröschen-Schlaf der LUG Kiel, unterbrochen von einigen Veranstaltungen.

    Hemmschuh war vor allem fehlende Räumlichkeiten und auch zu wenig engagierte User. Da ich neulich aber mal wieder angesprochen wurde, ob man sowas ńicht mal wieder abschieben könnte bin ich auch froh, dass die Initiative dieses mal von anderen Leuten ausgeht. Der Bedarf  an Linux-Treffs ist klar vorhanden. Habe ich immer wieder gemerkt, z.B. beim Software Freedom Day 2009 oder diversen Installationsparties.

    Wie die Treffen genau ablaufen werden ist noch unklar. Meldet euch bei Interesse. Ich werde auf diesem Blog auch den Termin bekannt geben. Ob dieses Blog weiterbetrieben wird ist eher zweifelhaft. Da es noch den alten Subdomainnamen „kilux“ enthält. fest steht, dass das Wiki auf http://www.lug-kiel.de bleibt!

     
  • tlow 18:47 am 20. September 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Mailingliste   

    Community Liste aufgelöst 

    Für die, die sich wundern – da ich nicht mehr in dem KiLux-Zusammenhang die Community betreue, habe ich nun auch die Community-Liste von Abonnenten entleert. Wie ihr ja sicher wisst, gibt es seit geraumer Zeit eine Neue Liste für die LUG Kiel bei Yahoo.

     
  • tlow 17:57 am 7. September 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , Freie Soft, , Informationsveranstaltung, , , , OpenOffice.org, , ,   

    SFD 2009 Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. 

    Die Flyer sind gedruckt und werden verteilt. am 19. September ist es wieder so weit. Alles weitere erfahrt ihr nicht hier, sondern auf http://www.sfdsh.de !Software Freedom Day 2009 Flyer

     
  • tlow 22:26 am 5. June 2009 Permalink | Antworten
    Tags: SoftwareChallenge09, Sophienhof   

    Zur Software Challenge in Kiel 2009 

    Ich habe mir mal dieses Jahr das Finale im Sophienhof angeschaut. Dazu meine Kritik:

    Soviel ich weiss werden die Clients nicht quelloffen entwickelt. Es geht hierbei sehr um Konkurrenz statt um Kooperation. Zudem sind die Clients hinterher nutzlos – und taugen nur für den Wettbewerb. Das das praxisnah ist kann ich nicht sehen – eher dass das ganze sehr akademisch ist.

    Mist fand ich die vielen kleinen mädchenfeindlichen Sprüche des RSH-Moderators – und am Ende auch die erdrückende Mehrheit an Stipendien für die Jungs. Mag ja sein, dass da einfach zum Großteil auch das wiederspiegelt wie das Interesse in den Klassen gelagert sind – aber ich habe das Gefühl, das gerade hier dringen was geändert werden müsste.

    Absurd fand ich die Trostpreise und die Einkaufsgutscheine für den Sophienhof.  Ich würde gerne zum SFD2009 im September einen  „Free Software Contest“ durchführen um mal ein wenig mehr Gewicht auf Freie Software zu legen.

     
    • Mathis 10:52 am 6. Juni 2009 Permalink | Antworten

      Ich war auch dabei, stand für unser Team drei mal auf der Bühne und hielt am Ende tatsächlich den Pokal in den Händen.

      Es stimmt schon, dass die ganze Aktion wenig mit Open-source zu tun hat. Allerdings würde ich behaupten, dass es insgesamt weniger um die entültig entstandene Software als viel mehr um den eigentlichen Prozess der Programmierung geht. Das Programm ist wirklich hinterher nutzlos und nur für den Wettbewerb geschrieben.

      Die Software-Challenge wird von der Uni Kiel veranstaltet um Schüler für die Informatik zu interessieren und sie möglichst zu einem Informatik-Studium in Kiel zu gewinnen. Und ich denke um Schüler zu für die Informatik zu begeistern, ist der Wettbewerb ausgezeichnet! Wenn man mit der Programmierung anfängt halte ich es für angebracht nicht direkt „sinnvolle“ Software schreiben zu wollen, sondern etwas, dass einem Spaß macht und die Programmierkenntnisse aufbaut oder erweitert.

      Wir haben zur Organisation im Team ein SVN verwaltet und den Client in Eclipse entwickelt. Eine Umgebung die mir von der open-source Welt nicht all zu weit entfernt scheint.

      Die Geschlechterverteilung war schon stark auffällig, allerdings wird das bei einem Reiterturnier genau andersrum aussehen.
      Insgesamt fand ich den Wettbewerb sehr gelungen, was vielleicht auch mit dem Ausgang zu tun hat…
      Wir haben viel gelernt und hatten dabei eine Menge Spaß und Spannung.

    • Thilo Pfennig 17:41 am 6. Juni 2009 Permalink | Antworten

      Hallo Mathis,

      sicher hat der Wettbewerb auch so seinen Nutzen gehabt haben – gerade für euch Schüler. Mir gings nur drum, dass man es BESSER machen kann. Und das würde ich gerne, auch wenn wir vielleicht nicht die Mittel haben. Wir werden sehen, was wir da anbieten können.

    • Thilo Pfennig 17:42 am 6. Juni 2009 Permalink | Antworten

      Ach ja und Gratulation! 😉

  • tlow 11:29 am 24. April 2009 Permalink | Antworten
    Tags: 9.04, FUSA, , , , , ,   

    Bericht Ubuntu Release Party und Jaunty-Installationen 

    Am 23. April kauften wir abends Getränke und Knabberkram für etwas unter 20 Euro ein und bauten im Hinterhofgebäude der K34 in Gaarden ein wenig auf. Zu Anfang hatten wir leider kein Netz, sodass ich nicht wie geplant mehrere ISO-Images runterziehen konnte für die verschiedenen Plattformen. Am vormittag hatte ich das schon bei mir zuhause versucht und leider ständig DSL-Verbindungsabbrüche erlitten, wodurch ein an sich sicherere Download der neuesten Ubuntu-Versionen zur Qual wurde. Leider funktionierte dann auch in der K34 unsere geplante Internet-Lösung mit zusätzlichem Router nicht.

    In dem Raum ist eine Befestigung für einen Beamer an der Decke montiert. Ich montierte dort meinen eigenen Beamer – ein Optoma HD700X inklusive langem VGA-Kabel. Mein Plan war eigentlich so um 20.30 Uhr eine kleine Einführung zu Ubuntu zu geben. Da war aber dann auch erst zwei Gäste da (neben mir und einem Helfer) und ich beschränkte mich darauf die Probleme anzugehen, die dort genannt wurden.

    Die K34-Gallerie hat jeden Donnerstag ab 20 Uhr geöffnet, wie auch diesen Donnerstag – und so schauten dann einige Neugiere im späteren Verlauf des Abends herein. Zum Ende als ich ging (so etwas nach 1 Uhr) war es sogar so, das hinten alles voll mit Leuten war. Man muss dazu sagen es waren nicht alle an Linux interessiert – aber da bei uns schön mit Gasherd geheizt war, es angeregte Gespräche gab, „was los war“ und sogar kostenlosen Sekt und Knabberkram gab, war es für viele bei uns wohl angenehmer – und der eine oder andere lernte dann auch doch etwas über Linux – was ja auch die Idee war, die Veranstaltung dort und parallel zur Donnerstagsbar zu machen. Zudem wohne ich selbst ca. 5 Minuten Fußweg von der K34 entfernt, was das Organisiere oder ein noch mal schnell nach Hause laufen auch vereinfacht. Zudem gibt es in Gaarden und der K34 bereits eine gewisse Linux-Szene und vor allem eine Offenheit für solcherlei Veranstaltungen. Ich bin selbst Mitglied der K34 geworden und konnte dort alles relativ frei vorbereiten, sofern ich nicht die laufende Ausstellung beeinträchtigte. Bei der Ausstellung gibt es auch via Linux einen Videolink zwischen der K34 und der Hansastraße 48.

    Fazit Party

    Insgesamt waren vielleicht ca. 30 Gäste da, irgendwer spielte auch Gitarre mit improvisierten Texten. Es war schon teilweise eine etwas freakige Atmosphäre – aber irgendwie passte alles zusammen: Die Veranstaltung an dem Ort, zu dem Zeitpunkt und die Leute die da waren. Auf jeden Fall so, dass ich sagen würde: Gerne wieder. Ich mag es ausserdem gerne etwas umberechenbar. Gerade die Atmosphäre des Improvisierten finde ich und glaube ich auch viele Menschen attraktiv, weil man spontan kreativ sein kann, weil es nicht so ist „wie immer“ – weil man selbst überrascht sein kann von dem, was passiert. Sofern man offen dafür ist, dass die, die kommen, die Party auch zu ihrer eigenen machen. Wichtig war mir als Überlegung auch, dass kein Zeitplan im Weg steht, wenn es darum geht den Leuten dabei zu helfen, was sie an aktuellen Fragen und Problemen haben. D.h. ich wollte gar keine hochspeziellen Vorträge machen, die dann evt. nur 1/3 verstehen oder interessieren.

    Ich hatte bei der Planung auch die Erfahrungen des letzten Document Freedom Day ausgewertet, bei dem ich meinen Vortrag zu früh angelegt hatte und daher vermutlich weniger Leute erreichte als möglich gewesen wäre.

    Und auch insofern ist der planlose Plan aufgegangen und es gab eine Vielzahl an Einzelgesprächen, von deren Inhalt ich natürlich auch gar nichts weiss.

    Jaunty Release

    Nun noch ein paar Worte zu dem eigentlichen Ubuntu Release von Jaunty (Ubuntu 9.04):

    • Negativ viel mir für den Updateprozess auf, das es den Usern nicht sehr einfach gemacht wird upzudaten. Wie ich jetzt erst sehe muss man wohl die Alternate-CD nehmen um ein Update zu erhalten, wie ich es erwarten würde. Also reinstecken, booten und Update durchlaufen lassen. Sieht so aus, als ob diese Alternate-CD, die ich bisher eher genutzt hatte für textbasierte Installationen und zur Verschlüsselung der Festplatte so eine Art Trick ist, damit man sagen kann Ubuntu kann man von CD installieren – und nicht nur von DVD. Weil eigentlich gehören ja doch alle Optionen auf eine CD. Naja, jedenfalls habe ich da jetzt auch dazugelernt.
    • Das neue Menü des FUSA (Fast Userswitch Applet) wurde durchweg von allen, die Ubuntu und GNOME bereits kennen abgelehnt, wie auch von mir. Eine echte Verschlimmbesserung.
    • Auch allgemeine Kritik zu Linux und Abstürzen von Programmen konnte ich nur zustimmen.
    • Bei mir war es so, dass mein VLC nicht richtig funktionierte. Ich habe es komplett deinstalliert mit apt-get –purge und neu installiert. Gleiches bei Gstreamer. Meine Vermutung ist, dass es daran liegt, das ich jahrelang aptitude benutzte zusätzlich zu dem Ubuntu-Updatetools und Synaptic die ja eher auf apt-get aufsetzen. Jedenfalls hatte eine Neuinstallation der Pakete eine Lösung gebracht. Das darf ja eigentlich gar nicht sein, ausser das Paketsystem versagt bei den Abhängigkeiten. Ich lasse Aptitude von nun an auf jeden Fall weg – denke aber auch, dass mein System insgesamt noch weitere Defekte haben müsste und ggf. eine Neuinstallation sinnig wäre. An dieser Stelle war Foresight und rPath eigentlich oft überlegen mit dem moderneren Conary-Paketmanager.
    • Die Ubuntu-Installations-CD gibt relativ wenig Hilfen für den unbedarften User.

    Résumé Jaunty Release & Party

    Rund kann man es nicht nennen. Einige Design-Entscheidungen gingen ziemlich nach hinten los. Ubuntu spielt eine wichtige Rolle im Linux-Umfeld. Debian ist nicht wirklich stabiler, aber bei Ubuntu spielen doch oft auch Ideen eine Rolle den Leuten etwas Neues, Aufregendes zu bieten. Die Release-Party hat Spaß gemacht. Wer weiss, was in 6 Monaten ist, wenn das nächste Ubuntu 9.10 herauskommt.

     
    • Herr Voß 12:14 am 24. April 2009 Permalink | Antworten

      Schön zu lesen, dass es ein netter Abend war. Ich hatte leider keine Zeit sonst hätte ich auch mal reingeschaut.

    • Matthias 13:05 am 24. April 2009 Permalink | Antworten

      Schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Donnerstags ist bei mir halt immer schwierig. Danke für den Bericht!
      Aber noch ein Wort zum Fazit:
      Gibt es denn gar nichts gutes über das neue Ubuntu zu sagen? Nur negative Einträge in der Liste lassen ja schon die Frage aufkommen: „Warum denn dann eine Release-Party, wenn nur … released wird?“. Ich nutze zwar nur LTS-Versionen von Ubuntu, aber ich glaube kaum, dass es nix gutes über Jaunty zu sagen gibt.

      • Thilo Pfennig 0:38 am 25. April 2009 Permalink | Antworten

        @Matthias: Sicher wird es auch Gutes geben. OpenOffice.org 3.0 gab es allerdings schon vorher. Empathy unterstützt Video-Conferencing, es bootet schneller … Ich sehe den Sinn von Release-Partys darin regelmäßig zusammenzukommen und dann sich gegenseitig zu helfen und Spaß zu haben. Ich habe schon genug Linuxe gehabt, als das ich glauben würde es wäre das einzig wahre. Ich glabe schon, dass es ein relativ guter Kompromiss ist, aber ich denke deutliche Kritik an Fehlentscheidungen ist sehr wichtig um diese zu korrigieren. Ich habe aber jetzt nichts herausragendes gesehen am neuen Ubuntu, wo ich sagen würde: genial, muss man unbedingt updaten. Ich denke für viele vor allem Laptop-User wird es natürliche Wahl werden, weil da immer Kernelupdates kommen. Ich bin aber mittlerweile sehr stark am Zweifeln, was Entwicklungszyklen angeht. Nach meiner Beobachtung arbeitet man z.B. bei OpenBSD wesentlich stringenter an Neuerungen – nicht unbedingt schneller – aber eben mit Bedacht – und das erscheint mir oft wesentlich besser zu sein, als das bei Linux oft beobachtete Phänomen das Rad ständig neu zu erfinden. Die Wahrheit ist wohl, das es im Computerbereich vieles schon mal gab – und das Innovation eher neue Metaphern erfordert oder eben in kleinen Schritten erfolgt. Man will uns aber oft weiss machen, das das neu erfinden des Rades die großen Schritte wären. Wirklich Neues bietet da eher sowas wie Plan9.

        ich nutze dennoch Ubuntu und empfehle es auch nachwievor als einen guten Kompromiss- ich denke nur das z.B. ein Linux-Neuling Neuigkeiten bei Ubuntu herzlich wenig interessieren. Der will einfach nur, dass seine Hardware funktioniert und auch sonst alles einfach läuft. Meistens.

  • tlow 10:40 am 13. April 2009 Permalink | Antworten
    Tags: , , , , , Release-Party, ,   

    Ubuntu Jaunty Release Party am 23. April 2009 

    Die LUG Kiel feiert die Veröffentlichung des neuen Ubuntu Linux 9.04 Jaunty in der K34! Offen ist ab 19.30 Uhr. Um 20.30 Uhr gibts einen kleinen Info-Vortrag zu Ubuntu und ansonsten viel Platz um Fragen zu stellen und sich Ubuntu anzusehen oder falls ihr einen Laptop mitbringt, sich das neue Ubuntu installieren zu lassen.

    Was ist eine Ubuntu Release-Party? Man feiert eine neue Version von Ubuntu, erzählt über die Neuerung und Besonderheiten, redet darüber und hilft sich ggf. bei Problemen.
    Ubuntu 9.04 - on desktops, netbooks, servers and in the cloud

     
  • tlow 14:34 am 20. March 2009 Permalink | Antworten
    Tags: DFD, DocumentFreedomDay,   

    Document Freedom Day in Kiel am 26. März 

    Nein, nicht am 25. März wie weltweit, sondern aus organisatorischen Gründen einen tag später am 26. März. Mehr dazu im SFDSH-Blog.

     
  • tlow 15:38 am 7. March 2009 Permalink | Antworten
    Tags: 2007, , , , , , , Usergroup   

    KiLux Community löst sich auf 

    Hallo,

    leider muss ich verkünden, dass sich die KiLux Community mit dem heutigen Datum auflöst. Ein klein wenig Geschichtsunterricht: Am Anfang waren die Kieler Linuxtage. 2006 nahm ich erstmal organisatorisch daran teil. 2007 nannte sich das Organisationsteam rund um diese Linuxtage „KiLux“ aufgrund einer Namensidee von mir. Eine weitere meiner Ideen war es unter dem Label „KiLux Community“  eine Kooperation verschiedener Gruppen aus Kiel zu erreichen. Allerdings viel dies schwerer als erwartet. Eine der wesentlichen Gedanken war der, dass es nicht ausreicht einmal im Jahr eine größere Veranstaltung zu machen, sondern das Linux-User das ganze Jahr hindurch Kontakte untereinander brauchen. 2007 fanden wieder die Kieler Linuxtage statt, bei deren Organisation entgegen meiner Vorstellungen statt dem Ansprechen vieler Menschen aus dem Linuxumfeld eine kleine Organisationsgruppe bevorzugt wurde. Allerdings mit der Aussage, dass man sich nach den Kieler Linuxtagen 2007 zur Community hin öffnen wolle. Nach diesen sehr erfolreichen Linuxtagen mit über 500 Besuchern zeigte sich dann aber bei der Nachbesprechung, dass die zugesagte Öffnung nicht erfolgen sollte, sondern man einfach Einzelne ausgewählte Leute zur kleinen Gruppe dazuholen wollte. Ebenfalls wurde klar, dass neben der großen Veranstaltung „Kieler Linuxtage“ weitere Veranstaltungen vorher und nachher eher als Möglichkeit gesehen wurde, zu diesem jeweiligen jährlichen Höhepunkt mehr Besucherinnen anzuziehen und nur ein wenig das Thema warm zu halten. Sowohl die finanzielle Last, als auch die organisatorische Arbeit sollte bei wenigen Köpfen verbleiben. Ein größerer Zusammenschluss „KiLux Business“ von in Kiel angesiedelten Linuxfirmen in Form einer GmbH wurde abgelehnt – weiterhin sollte alles nur auf die Kieler Linuxtage hin ausgelegt sein. Da hier einerseits Zusagen (Öffnung zur Community) nicht eingehalten wurden und ich andererseits auch keine Bewegung sah über dieses Organisationsteam mehr zu erreichen, erklärte ich meinen Austritt aus dem konkreten Planungsteam für 2008. Dass es eine Gleichsetzung von „Linux in Kiel“ mit den „Kieler Linuxtagen“ bekam ich dann im Verlauf des Jahres durch verschiedene Reaktionen zu spüren – nach dem Motto – wer nicht für die Linuxtage 2008 mitplant, will auch nichts für Linux erreichen. Was aber gar nicht meiner Meinung und Motivation entsprach. Ich wollte mich lieber auf die Punkte konzentrieren, die in Kiel aus meiner Sicht unterrpräsentiert waren. Also „KiLux Community“. Für einige Zeit existierte dann auch ein monatlicher Treff in der Toppoint. Leider konnte ich aber nicht erreichen, das die Räume an dem jeweiligen Termin immer offen waren (weder konnte ich einen Schlüssel leihen noch gab es irgendeinen Weg den Raum zu reservieren und aufgeschlossen zu bekommen). Da ich diesen Treff auch nur in meiner Freizeit betrieb und ich es auch nicht verantworten konnte User einzuladen und nachher vor verschlossenen Türen zu stehen, beschloss ich, die Organisation des regelmäßigen Treffs von meiner Seite aus bis auf weiteres zu beenden.
    Für 2008 plante ich dann am globalen Software Freedom Day teilzunehmen (da es eine Anfrage dies in Kiel zu organisieren aus Rendsburg gab) und da der wie auch meist die Kieler Linuxtage im September gelegen war hoffte ich, das man da vielleicht eine Kooperation herstellen könnte.Wie sich herausstellte, fanden 2008 die Linuxtage aber im Oktober statt. Mit einem kleinen Team bereiteten wir den SFD in Kiel vor – als Ort mussten wir kurzfristig auf das BZM in Mettenhof ausweichen. Ich bemühte mich darum, für den SFD aus weiteren Teilen der KiLux Community-Organisationen Mitstreiter zu bekommen – aber nur Menschen ausserhalb dieser Organisationen waren bereit mitzuhelfen oder auch nur einen Stand für sich selbst zu machen. Selbst von den Kieler Linuxtagen kamen nicht einmal Flyer zu Veranstaltung. Nichts desdo trotz wies ich auf diese kommende Veranstaltung hin. Relativ zu dem improvisierten Charakter des SFDs und der Tatsache das es seitens des Rests von KiLux Community null Unterstützung gab war unser SFD sehr erfolgreich. mit rund 50 EUR Mitteleinsatz und 20 Besuchern im fernen Mettenhof muss man sagen das es sich gut gerechnet hat. Das BZM erhielt dann auch neben anderen anwesenden beruflichen Schulen viele der Ubuntu-CDs, die wir in großen Mengen erhielten. Ja, zu den CDs gab es dann ja auch Anfragen seitens der anderen Organisationen, die sich der Mitorganisation verweigert hatten. Dies lehnte ich aber dann größtenteils ab, eben aufgrund der Tatsache, das es da keinen Support gab.

    Im Oktober fanden dann die Kieler Linuxtage 2008 statt. Meine Anfrage auf einen Gemeinschaftsstand von KiLux wurde ebenfalls negativ beschieden. Jede Organisation wollte einen eigenen Stand machen. Die waren dann aber an den Tagen zum Teil gar nicht besetzt, ebenso wie das Musterbüro. Ich nutzte die Linuxtage dann, um mich ganz „egoistisch“ über das zu informieren, was mich interessierte. Das war z.B. bei einigen Embedded-Linux-Vorträgen der Fall, oder auch bei dem von OpenBSD. Die Unkonferenz 2008, die ich ursprünglich auch 2007 vorschlug, die dann erst abgelehnt wurde und dann doch als Teilveranstaltung bereits 2007 angehängt wurde, wirkte wieder etwas wie ein Fremdkörper. Eigentlich sind Unkonferenzen eine Veranstaltungsform, die die gesamte Veranstaltung durchzieht und nicht etwas, was man hinten dranklatscht. Am besten taugen Unkonferenzen für Fachpublikum oder eben für selbstorganisierte Veranstaltungen. Dies ist aber nicht möglich, wenn man die Community nicht frühzeitig involviert. Gerade am zweiten Tag, der mehr für die Community sein sollte bestand eigentlich mehr der Bedarf an grundsätzlichen Informationen über das was Linux ist und kann. Wahrscheinlich hätte man auch einen Einführungsvortrag alle Stunde wiederholen können.

    Eine weitere Problematik im Vorfeld war die Tatsache, das ich eine KiLux-Gruppe bei XING eingerichtet hatte. Seitens der KiLux-Orgateam wurde dagegen zwar kein Veto eingelegt, aber sowohl 2007 als auch 2008 diese total ignoriert. Wer XING kennt, weiss, dass dies ein hervorragendes Vernetzungswerkzeug ist. Anmeldungen zu Veranstaltungen sind darüber z.B. zusätzlich sehr einfach. Mittlerweile hat diese Gruppe 84 Mitglieder, die sich auf diese Weise gut vernetzen können (einfach dadurch, das man schauen kann, wer dort Mitglied ist). KiLux-Orga weigerte sich aber XING für Werbung oder Anmeldungen zu nutzen – und so konnten die vielen Interessierten nicht erfahren, was sie erwarteten – nämlich über neue Veranstaltungen zu Linux in Kiel informiert zu werden. Ich habe die Termine auch nicht immer dort weitergereicht, weil ich annehmen musste, das dies nicht dem Willen des Orgateams entsprach.

    Nun fing das Jahr 2009 an und man konnte neu planen. Auf den Kieler Linuxtagen 2008 war ich mir mit Mitgliedern des Orgateam einig, dass man für 2009 versuchen sollte den SFD und die Kieler Linuxtage auf den selben Termin zu legen um die Kräfte zu bündeln. Anfang 2009 erfuhr ich dann aber über Umwege, dass man sich bereits wenige Monate nach den 2008er-Linuxtagen wieder auf einen Termin im Oktober festgelegt hatte, obgleich der September-Termin des SFD für jedes Jahr bereits feststeht (immer der dritte Samstag im September) und ohne mich oder irgendeine der offenen KiLux-Mailinglisten zur Terminfindung zu konsultieren. Damit war klar, dass wir dieses Jahr wieder die gleiche Situation hätten, obgleich wir uns letztes Jahr einig waren, dass das nicht gut war.

    Für mich stellt dies den Endpunkt einer Entwicklung dar. Am Anfang stand meine Kritik an der Tatsache, das die Kieler Linuxtage 2006 die Community nicht einbezogen hatten – dazwischen der Versuch dies mehr zu tun mit dem Erfolg von über 500 Besucherinnen. 2008 waren es wieder deutlich weniger. Und ich befürchte, das dies 2009 nicht besser werden kann. Community ist etwas lebendiiges, das man hegen und pflegen muss. Es reicht nicht aus, einmal im Jahr alle zusammenzurufen und dann zu erwarten das einerseits spontan Leute helfen und zum anderen viele Leute kommen. Leute besuchen eine Veranstaltung einerseits wenn sie einen guten Ruf hat oder auch wenn sie etwas interessanztes bietet. Bei der Linux-Community kommt der Aspekt dazu, dass Veranstaltungen nur von einer lebendigen Community mitgetragen werden, die auch Einflussmöglichkeiten hat und einen ganzjährigen Kontakt pflegt. Die Community selbst gibt den Usern die Erfahrung mit ihren Problem nicht alleine zu sein. Einige neue Gesichter auf den Kieler Linuxtagen kamen durch die Phase an denen es regelmäßige Linux-Treffen gab. Man muss kein Experte sein um zu sehen, dass sich dieser Effekt noch verstärken könnte. Ich habe viele dieser Kritik in den letzten Jahren zwar offen geäußert aber nicht so öffentlich wie in diesem Post. Und bisher hatte ich die Hoffnung, das das Konstrukt „KiLux Community“ doch noch irgendwann tragfähig wird.

    Zu denen die meinen, das sich Leute nicht engagieren wollen sage ich: Das stimmt nicht – viele Menschen engagieren sich gerne, wenn das Umfeld und die Stimmung stimmt. Wenn Interessierte versuchen zu helfen brauchen sie Ermutigung und Möglichkeiten etwas zu tun. Dabei darf es dann auch gerne das Neuerfinden des Rades sein. Geschlossene Organisationskreise sind der Tod jeder aktiven Community. Im Grunde hat jeder etwas zu geben. Woran es mangelt sind oft Leute, die bereit sind über Monate Verantwortung für einen Treff oder ein Detail zu übernehmen. eine kleine Community kann es sich überhaupt nicht leisten solche Leute zu verschrecken. Ein regelmäßiger Treff ist die Grundvorraussetzung für ein Community-Leben. Und auch für einen möglichen Erfolg von Linux. Ich sage immer, das es überhaupt kein Problem wäre alles Desktop-Systeme innerhalb von zwei Jahren auf Linux umzustellen, wenn es nicht diese ganzen internen Querelen gäbe, die Machtkämpfe, die Spielchen, die persönlichen Verletztheiten. Wie alle bin ich auch nur Mensch, der bereit war mit anderen zusammen eine Community aufzubauen. Dabei habe ich die bestendenden Organisationen am Ende aber doch eher als Bremser und Zeitverschwendung wahrgenommen, denn als hilfreiche und positive Unterstützung. Die Klugen unter euch werden jetzt vielleicht denken, dass die Dinge halt so sind, das Menschen so sind, das Vereine so sind. Das stimmt sicher auch zum Großteil. Ich betrachte das ganze aber eher aus dem Blickwinkel dessen, was möglich wäre und wo ich und wir hin wollen. Also z.B. mehr Offenen Standards und eine breitere Akzeptanz Freier Betriebssysteme und Freier Software. Es könnte einen kleinsten gemeinsamen Nenner geben, trotz aller persönlichen Eigenheiten. Das wir Menschen sind können wir nicht ändern – aber wir haben doch einen freien Willen und können auch unsere vernunft nutzen um diesen kleinsten gemeinsamen Nenner zu erhalten. Leider habe ich in Kiel bisher eher die Erfahrung gemacht, dass man sehr gerne auf diesen kleinen Pflänzchen die aufkeimen herumtrampelt. Dass man zum teil fundamental andere Wege geht und Überzeugungen hat, hat damit nur marginal etwas zu tun. Was fehlt ist ein Mindestmaß an Gemeinsinn, womit der Erhalt einer gewissen Community möglich wäre. Ich selbst habe auch nur ein gewisses Maß an Energie und investiere das auch lieber in andere Projekte, wo die Bereitschaft zusammenzuarbeiten größer ist. Ich werde dieses Blog zunächst weiterlaufen lassen. Dieses Posting soll nur klarstellen, das es die KiLux Community so wie angedacht nicht gibt und auch darstellen, warum dies aus meiner Sicht gescheitert ist. Ich bin nach wie vor bereit zur Kooperation – allerdings nicht mehr mit den Organisationen und Personen, mit denen ich es die letzten drei Jahre trotz aller Widerstände versucht habe.

    Damit möchte ich auch von meiner Seite aus bewusst Raum für andere Anfänge und Ansätze machen. Ich wünschte es wäre anders gekommen aber so ist es nun mal. Die KiLux-community-Mailingliste und die XING-Gruppe wird erst einmal weiterlaufen, auch um sie evt. für neue Anläufe nutzen zu können.

    Das Wiki und die Community werden jetzt vorerst nur noch unter LUG Kiel weitergeführt.

     
    • Tim Schlotfeldt 17:18 am 7. März 2009 Permalink | Antworten

      Oh, das sind überhaupt keine schönen Nachrichten. Schade, dass die Zusammenarbeit nicht geklappt hat.

      -Tim

      • vinci 17:34 am 7. März 2009 Permalink | Antworten

        Nein. Wobei ich hinzufügen sollte, dass es da auf verschiedensten Ebenen auch nicht klappte, die gar nichts mit meinen Bestrebungen zutun hatten. Ich finde es aber besser ab irgendeinem Punkt so etwas öffentlich zu machen und auch so ein Kapitel abzuschliessen. Die drei Jahre hätten man viel besser nutzen können.

  • tlow 8:28 am 22. December 2008 Permalink | Antworten
    Tags: , , , Subrosa   

    Gaardener Linux- und Freifunktreff 

    Im Stadtteil Kiel-Gaarden wird es demnächst einen monatlichen Treff zu Linux und Freifunk geben. Ein erstes Treffen fand am 20.12. als Ersatz für einen ausgefallenen Freifunk-Workshop statt.

    Wir wollen in unmittelbarer Nähe gerne die Gelegenheit nutzen uns zu diesen Themen auszutauschen, wenn es denn schon z.Zt. keinen kielweiten Treff gibt. In Gaarden wohnen einige Linuxbegeisterte, für die die Szenekneipe „Subrosa“ in wenigen Minuten erreichbar ist.

    Natürlich sind auch Westufler als Gäste willkommen. Der Januar-Termin steht noch nicht fest.

     
  • tlow 1:51 am 8. November 2008 Permalink | Antworten
    Tags: Anfänger   

    Kieler Linux-Anfängerin dokumentiert ihre Fortschritte 

    … bin ich heute zufällig drüber gestolpert. Mal interessant für Expterten aber auch andere Anfänger. Bei „Es geht los“ ging es im Juli es los.  Sie nutzt „Linux Mint“ allerdings habe ich noch nicht gelesen, warum gerade das.

     
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